Jahr 2011

Offener Brief – E-Zigarretten

Offener Brief an die Presse, Frau Dr. Pötschke-Langer und Frau Ministerin Steffens

Video Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=oIpOpU-hgQQ
Video Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=r9JO19bzft0
YouTube-Kanal: http://www.youtube.com/user/DampferhimmelText Video Teil 1

In den letzten Wochen und Monaten wurden wiederholt und mit sich häufender Kadenz Negativmeldungen überie elektrische Zigarette in Presse, Funk und Fernsehen verbreitet. Wenn man sich die Mühe macht und sich die Verbreitung in den Medien, die Häufung der Meldungen und die Aussagen in den Berichten genauer anschaut muss man zwangsläufig zu der Vermutung kommen dass es sich um eine gezielte und systematische Kampagne handelt. Diese gipfelte nun in einer offiziellen Erklärung des Ministeriums für Gesundheit des Landes Nord-Rhein-Westfalens. Frau Ministerin Steffens lässt in dieser Meldung verlauten

Zitat: „Der Handel und der Verkauf von E-Zigaretten sowie von liquidhaltigen Kartuschen, Kapseln oder Patronen für E-Zigaretten sind, sofern die arzneimittel- und medizinprodukterechtlichen Vorschriften nicht eingehalten werden, gesetzlich verboten.“ Zitat Ende

Zu dieser Aussage würde mich interessieren wo genau dieses Gesetz zu finden ist. Es widerspricht nämlich gängigem EU-Recht. Der Europäische Gerichtshof hat mehrfach geurteilt dass die elektrische Zigarette oder die dazu verwendeten Liquids keine Arzneimittel sind und auch nicht als solche eingestuft werden können. Ich bin mir nicht sicher ob sich hier das Land Nord-Rhein Westfalen aus einer Laune heraus über das EU-Recht hinwegsetzen kann. Im Weiteren führt Frau Ministerin Steffens aus: Zitat: „Wer gegen die genannten Vorschriften des Arzneimittelgesetzes verstößt, setzt sich der Gefahr strafrechtlicher Ahndung aus.“ Zitat Ende Hier wird also den Händlern und Verkäufern von heute auf Morgen mit Strafe gedroht falls sie ihrem Beruf weiter nachgehen sollten. Obschon die elektrische Zigarette nicht unter das Arzneimittelgesetz fällt und die Händler somit auch nicht gegen selbiges verstossen. Ich zitiere noch einmal Frau Ministerin Steffens:

Zitat: „Es gibt derzeit keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass der bei der Nutzung der elektrischen Zigarette entstehende Dampf für Personen, die sich im gleichen Raum wie die Nutzerin oder der Nutzer der E- Zigarette befinden, ungefährlich ist.“ Zitat Ende

Nun, diese Aussage ist schlicht falsch. Diese wissenschaftlichen Belege gibt es. Sie wurden sogar schon von mehreren Amtsstellen festgehalten. Das Bundesamt für Risikobewertung hält dazu beispielsweise fest:

Zitat: „Eine maßgebliche Belastung der Innenraumluft mit Schadstoffen wird bei Verwendung von elektronischen Zigaretten, die nikotinhaltige Lösungen vernebeln, nicht erwartet.“ Zitat Ende

Prof. Bernd Schönhofer, Chefarzt für Lungenheilkunde bestätigt in einer Stellungnahme: Zitat: „Nach dem Stand des heutigen Wissens besteht bei der E-Zigarette keine relevante Gefahr, dass Mitmenschen durch Passivrauchen geschädigt werden.“ Zitat Ende Dies bestätigt auch eine Untersuchung der Raumluftbelastung im Vergleich E-Zigarette/Zigarette am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg. Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen dass der einzige Schadstoff den eine elektrische Zigarette enthält das Nikotin ist. Nikotin wurde aber im Zusammenhang mit Passivrauchen niemals als Problem eingestuft. Im Gegenteil, es wurde in allen Studien zum Passivrauchen mit Tabakzigaretten immer wieder darauf hingewiesen dass Nikotin das kleinste aller Übel sei, da es nur in Minimalstmengen in die Raumluft gelangt, vergleichbar mit der Nikotinkonzentration beim Kartoffel- oder Tomatenkochen. Eine kleine Anmerkung für diejenigen die es nicht wissen, auch in Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und in anderen Naturprodukten ist Nikotin enthalten. Die Aussage dass diese minimalen Nikotinmengen in der Raumluft für Drittpersonen schädlich sei wurde auch von Frau Dr. Pötschke-Langer mehrfach geäussert. Frau Dr. Pötschke-Langer ist die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle. In dieser Funktion war sie in den letzten Wochen als Expertin immer häufiger in allen Medien vertreten. Dabei hat Frau Dr. Pötschke-Langer ganz erstaunliche Argumente gegen die elektrische Zigarette vorgebracht. Sie hat zum Beispiel einen bemerkenswerten Selbstversuch durchgeführt. Dabei hat sie allerdings nicht selber an einer elektrischen Zigarette gezogen, sondern sie hat zwei Probanden zugezogen die je eine E-Zigarette gedampft haben – im gleichen Raum wie sich auch Frau Pötschke und andere Mitarbeiter befunden haben Ich möchte hier Frau Dr. Pötschke-Langer zitieren wie dieser Selbstversuch ausgegangen ist: Zitat: “Nachdem in dem Raum zwei E-Zigaretten geraucht worden waren, hatten meine Kollegen und ich Atemwegsreizungen und ein Benommenheitsgefühl” Zitat Ende Frau Dr. Pötschke-Langer, dieser Selbstversuch scheint mir nicht wirklich einen wissenschaftlichen Wert zu haben. Es ist weder eine wissenschaftliche Arbeit, noch eine Untersuchung oder gar eine Studie die man in allen Medien glaubwürdig vertreten könnte. Und unter uns: Entweder sind sie da einem kollektiven Placebo-Effekt zum Opfer gefallen – oder es waren Substanzen involviert die wir Dampfer bestimmt nicht rauchen würden. Elektrische Zigaretten verursachen weder Atemwegreizungen noch ein Benommenheitsgefühl. Weder für den Dampfer selbst noch für Personen im Umfeld. Frau Dr. Pötschke-Langer hat sich in der Folge mehrfach geäussert dass das Propylenglycol – das ist der Hauptbestandteil in den Liquids – mit grösster Wahrscheinlichkeit sehr schädlich sei, einem Reizgas ähnlich und es dazu noch keine ausreichenden Studien gäbe. Nun ist es aber ausgerechnet so dass es zu Propylenglycol – abgekürzt PG, sehr viele Studien gibt, im Speziellen auch zur Inhalation des Dampfes. Alle diese Studien kommen ausnahmslos zum gleichen Schluss: Nämlich dass Propylenglycol für den Menschen in keiner Weise schädlich ist. PG ist eine sehr weit verbreitete Substanz die in der Kosmetik, in Lebensmitteln und Arzneimitteln zum Einsatz kommt. Auch in Asthma- und anderen medizinischen Inhalatoren ist PG der Trägerstoff. Da Propylenglycol bakterienhemmend wirkt laufen in den USA bereits Versuche in denen PG-Dampf in die Belüftungsanlagen von Schulhäusern und Behörden eingespeist wird, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu verhindern. Übrigens besteht auch der bekannte Disco- oder Konzertnebel aus Propylenglycol-Dampf. Und da werden dann ganz andere Mengen verdampft als mit einer elektrischen Zigarette. Von Reizgas oder hoher Schädlichkeit kann hier also ganz sicher keine Rede sein. Die nächste Aussage von Frau Dr. Pötschke-Langer war – ebenfalls wieder sehr breit in allen Medien gestreut – dass Nikotin in elektrischen Zigaretten krebserregend sei. Darauf möchte ich hier aber gar nicht näher eingehen, weil es dazu genügend und ausführliche Studien gibt die allesamt aussagen dass Nikotin ohne Tabakverbrennung erwiesenermassen nicht canzerogen – also nicht krebserregend ist. Sonst müssten ja auch Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis krebserregend sein, in diesen Produkten ist exakt das gleiche Nikotin enthalten wie in den Liquids der elektrischen Zigaretten. Ja, es ging weiter, nun brachte Frau Dr. Pötschke-Langer Nitrosamine ins Spiel. Nitrosamine sind stark krebserregende Stoffe die auch in Zigaretten enthalten sind, man nennt sie da tabakspezifische Nitrosamine. Frau Pötschke bezieht sich da auf eine Untersuchung aus dem Mai 2009 der amerikanischen Arzneimittelbehörde, der FDA. Diese hatte verschiedene Liquids auf Nitrosamine untersucht. Die meisten davon waren frei von Nitrosaminen, in einigen wenigen hat man sie aber nachweisen können. Allerdings hat die FDA die Ergebnisse nie offen gelegt, es ist also unklar in welcher Menge Nitrosamine gefunden wurden. Allgemein geht man deshalb davon aus dass sich die gefundenen Mengen unmittelbar in der Nähe der Nachweisgrenze befinden und somit kaum schädlich sind. Durch das Verweigern der Veröffentlichung der Resultate wird diese FDA-Untersuchung allgemein nicht anerkannt. Der Versuch der FDA – unter anderem – mittels dieser Untersuchung die elektrische Zigarette als Arzneimittel einzustufen ist deshalb vor den US-Gerichten gescheitert. In der Zwischenzeit gibt es neue und aktuelle Untersuchungen zu Nitrosaminen in den Liquids, die Aktuellste vom November 2011. Ein angesehenes Analyselabor in Hamburg hat bei keinem der getesteten Liquids Nitrosamine nachweisen können. Oder nur im unbedenklichen Marginalbereich wie sie auch in Pökelfleisch, Käse, Bier, Fisch usw. Vorkommen. Dies sind nur ein paar wenige Beispiele um aufzuzeigen wie negativ und offensichtlich falsch im Zusammenhang mit der elektrischen Zigarette argumentiert wird. In der Berichterstattung der vergangenen Wochen wurden noch ganz andere Argumente ins Feld geführt die sich ebenfalls sehr leicht widerlegen lassen. Ich möchte hier Frau Dr. Pötschke-Langer in keiner Weise irgend eine unlautere Absicht unterstellen. Ich bin überzeugt davon dass Frau Dr. Pötschke-Langer nach bestem Wissen und Gewissen im Dienste der Gesundheit handelt. Allerdings ist es ganz erstaunlich dass – trotz der unbestrittenen Fachkompetenz von Frau Dr. Pötschke-Langer auf vielen Gebieten – so viele Falschmeldungen, Halb- und Unwahrheiten über das elektrische Rauchen in die Medienberichte eingeflossen sind. Man muss sich deshalb die Frage stellen ob Frau Dr. Pötschke-Langer zum Thema elektrische Zigarette als Expertin hinzugezogen werden soll, oder doch eher jemand mit einem umfassenderen Detailwissen auf diesem Gebiet. Damit möchte ich den ersten Teil meiner kleinen Botschaft an Sie abschliessen, ich sehe Sie gleich wieder im zweiten Teil. Text Video Teil 1 Ich habe Ihnen im ersten Teil aufgezeigt welche zurecht gebogenen Wahrheiten in der Berichterstattung über die elektrische Zigarette verbreitet werden. Im zweiten Teil möchte ich Ihnen noch ein paar grundsätzliche Gedanken und weitere Fakten zum elektrischen Rauchen erörtern. Erstens zum Thema Tabakprävention. Als Dampfer halte ich die Tabak- und Suchtprävention für sehr wichtig und unerlässlich. Und zwar aus dem einfachen Grund weil wir Dampfer zu diesen Süchtigen gehören. Wir wissen aus eigener Erfahrung wie schlimm es ist mit dieser Sucht zu leben und wie sehr diese Sucht den Alltag und die Lebensqualiät beeinträchtigt. Wir unterstützen deshalb die Prävention uneingeschränkt, damit nicht noch mehr Leute in die gleiche Suchtfalle tappen wie das bei uns leider der Fall ist. Über 80% der Dampfer sind zwischen 40 und 60 Jahre alt und blicken auf eine unrühmliche Karriere von 20, 30 oder gar 40 Jahren Tabakrauch zurück. Alle diese Menschen haben zahlreiche Versuche unternommen mit dem Rauchen aufzuhören. Sie sind aber laufend gescheitert weil der Suchtdruck schlicht zu gross ist. Diese Menschen haben mit der elektrischen Zigarette die Möglichkeit erhalten ihre Sucht auf eine deutlich weniger schädliche Art zu befriedigen. Dampfen ist nicht gesund! Dampfen ist schädlich! Ich werde nicht müde dies immer wieder zu betonen. Aber es ist mit Sicherheit um ein vielfaches weniger schädlich als rauchen. Wir Dampfer sind übrigens sehr gesundheitsbewusste Menschen. Das mag im ersten Moment ein wenig paradox klingen, es ist aber tatsächlich so. Wir haben es geschafft mit den Zigaretten aufzuhören und achten deshalb sehr genau darauf was wir inhalieren und dass da keine zusätzlichen Schadstoffe involviert sind. Und damit komme ich zu einem Thema dass immer wieder in der Presse verbreitet wird. Das Argument man wisse nicht was für Stoffe in den Liquids enthalten sind. Diese Aussage ist komplett falsch. Wir wissen sogar sehr genau woraus Liquids bestehen – im Gegensatz zu der Zigarette, dort wissen wir es nicht. Wie haben von der Konsumentenseite her immer Druck auf die Hersteller und die Händler gemacht und Transparenz gefordert. Mit gutem Erfolg. Heute sind auf vielen Liquidfläschchen die genauen Inhaltsangaben deklariert oder es gibt separate technische Datenblätter oder Zertifikate dazu. Auch die Forderung nach Liquidflaschen mit kindersicheren Verschlusskappen und die Forderung nach Warnhinweisen auf den Flaschen kam immer wieder von uns Konsumenten. Wir sind in dieser Frage auf dem richtigen Weg, immer mehr Händler und Hersteller erfüllen diese Forderungen. Aus diesen Gründen unterstützen wir auch Kontrollen und Regulierungen der Inhaltsstoffe, das ist in jedem Fall in unserem Sinne. Dazu bedarf es aber ganz sicher keiner Einstufung als Arzneimittel. Zum besseren Verständnis der Liquids möchte ich Ihnen noch kurz die Inhaltsstoffe aufzählen, es sind nämlich nur 3 oder vier. Prpylenglycol und Glycerin machen über 90% der Liquids aus, dazu kommen Lebensmittelaromen und – nur wenn gewünscht – Nikotin. Alle diese Inhaltsstoffe sind auch in Zigaretten enthalten. Ich erwähne dies um Ihnen aufzuzeigen wie absurd die Diskussion über ein Verbot der elektrischen Zigarette oder eine Einstufung als Arzneimittel ist. Es wird also tatsächlich über ein Verbot – oder über eine massive Einschränkung – der elektrischen Zigarette diskutiert obwohl Tabakzigaretten, die exakt die gleichen Stoffe beinhalten und noch einige hundert nachweislich schädliche und krebserregende mehr – in jedem Warenhaus frei verkäuflich sind. Meine Damen und Herren, das ist absurd! Ein Schelm wer dabei Böses denkt……. Ein weitere Punkt der immer wieder in der Presse angeführt wird: Es gibt noch keine Studien über die elektrische Zigarette. Falsch, falsch. Es gibt Studien, es gibt wissenschaftliche Arbeiten, es gibt Untersuchungen und es werden immer mehr. Immer mehr Wissenschaftler beschäftigen sich mit der elektrischen Zigarette und veröffentlichen ihre Ergebnisse. Man muss sie einfach lesen wollen. Natürlich gibt es keine Langzeitstudie über einen Zeitraum von 15 oder 20 Jahren. Das kann es nicht geben, weil es das elektrische Rauchen erst seit ca. 6 Jahren gibt. Also der Ruf nach solchen Langzeitstudien ist komplett verfehlt. Auf der anderen Seite gibt es sehr viele Langzeitstudien über die Schädlichkeit der Zigarette oder über die Lungenbelastung durch den Strassenverkehr. Es wurde aber trotz all dieser Studien niemals über ein Verbot von Verbrennungsmotoren oder einer Einstufung derselben ins Arzneimittelgesetz diskutiert. Prof. Dr. Michael Siegel von der Universität in Boston kommt in seiner letztjährigen Studie zum Schluss dass die elektrische Zigarette Zitat: „mindestens 1000mal weniger schädlich ist als die Tabakzigarette“. Zitat Ende In seinen Schlussbemerkungen zur Studie schreibt Professor Siegel: Zitat: ‚Würde man diese Produkte vom Markt nehmen, würde dies tausende Nutzer dazu zwingen, wieder Zigaretten zu rauchen. ‚warum sollten die FDA und Anti-Raucher-Gruppen solche Schritte unternehmen, die die öffentliche Gesundheit ernsthaft schädigen würden? Die Einzigen, die durch ein Verbot der E-Zigarette geschützt würden, sind die Tabakkonzerne, da diese neuen Produkte die erste wirkliche Bedrohung ihrer Profite seit Jahrzehnten darstellen.‘ Zitat Ende Damit möchte ich mich nun direkt an die Presse wenden, sehr geehrte Journalistinnen und Journalisten. Es liegt jetzt in Ihrer Pflicht in dieser Sache objektiv zu berichten. Sie alle wissen um den Pressekodex. Die journalistische Ethik verbietet es Ihnen offensichtliche Falschaussagen ohne Prüfung zu veröffentlichen auch wenn sie von noch so hoch dekorierten Persönlichkeiten kommen. Ich bitte Sie alle in dieser Angelegenheit Ihre Hausaufgaben zu machen und seriös zu recherchieren. Die Recherchen zu diesem Thema sind übrigens sehr einfach, Sie finden alle Informationen im Netz und das mit einem sehr geringen Suchaufwand. Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, überhaupt nicht. Wenn man sich aber die Veröffentlichungen in den letzten Wochen und Monaten anschaut dann erkennt man ein Muster und es scheint offensichtlich dass hier eine Kampagne läuft. Sehr gezielt und sehr systematisch. Wer im Hintergrund die Fäden zieht, auf diese Spekulation möchte ich mich nicht öffentlich einlassen. Ich überlasse sie gerne Ihrem eigenen Urteilsvermögen. Ich komme zum Schluss, aber ich möchte Ihnen unbedingt noch die Geschichte von Klaus erzählen, sie ist mir sehr wichtig.

Klaus ist 56 Jahre alt, er ist ein sehr humorvoller, intelligenter und belesener Mensch. Er besitzt seit 30 Jahren ein kleines Buchantiquariat im Norden von Deutschland. Klaus hat 40 Jahre lang geraucht, 50 bis 60 Zigaretten täglich. Ich habe seit gut einem Jahr Kontakt mit ihm und er hat im Dezember 2010 von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufgehört und ist auf die elektrische Zigarette umgestiegen. Er hat mir dann immer mal wieder geschrieben wie es ihm so geht. Sein vorher bedenklicher Gesundheitszustand hat sich in diesem Jahr massiv verbessert. Es war mir immer eine grosse Freude seine Emails zu lesen in denen er von seiner neuen Lebensqualität berichtete. Er hat gesprüht vor Lebenslust, ist dem örtlichen Turnverein beigetreten und hat mit seiner Frau zusammen das Wandern als Hobby entdeckt. Diese Woche kam nun die folgende Emai von Klaus: Zitat „Lieber Phil Ich kann nicht mehr. Nach dem RTL-Bericht von gestern Abend bin ich es leid. Ich habe genug mich ständig überall rechtfertigen zu müssen vor Leuten die ihre Bildung bei RTL-Extra abholen. Ich kann es nicht mehr hören wie sie mir alle erzählen wie gefährlich und schädlich das Dampfen doch ist. Ich habe heute Morgen 5 Stangen Zigaretten geholt und soeben die dritte Schachtel aufgemacht. Ich schäme mich und ich verachte mich, vor meiner Frau und vor mir selbst. Ich gebe auf. Sie sollen feiern dass sie es geschafft haben. Ich bin am Boden zerstört, aber ich bin wieder Raucher. Das haben sie doch alle gewollt.“ Zitat Ende

 

Ich bin bin sehr traurig und zornig zugleich. Frau Ministerin Steffens, Frau Dr. Pötschke-Langer, meine Damen und Herren von der Presse. Ist es das was sie wollen? Möchten Sie dass Leute wie Klaus wieder zu Rauchern werden? Warum tun sie das! Welche Interessen verfolgen Sie? Falls Sie ein intaktes und funktionierendes Gewissen haben – denken Sie bitte an meinen Freund Klaus.

 

Auf Wiedersehen

Share

Babytime

Hier einige Bilder von Sheilas Tochter Josephine.

Vom 28.10. – 30.10. befand ich mich ja zu Besuch in Plauen um meine Enkelin kennenzulernen.

Einen ausführlichen Bericht möchte ich dazu allerdings nicht schreiben.  Dafür aber ein paar Bilder der kleinen Maus.

 

 

Share

Nachricht von Maja

Endlich endlich hat Maja´s neues Frauchen wieder einen funktionierenden Internetanschluss und so erfuhr ich das neuste vom neusten von unserer Majamaus. Leider aber nicht nur schöne Sachen sondern auch eine traurige. An der Leine ist sie zweimal böse gebissen worden. 😥 Wie stark die Verletzungen waren werde ich noch erfahren. Aber es gibt auch schönes zu berichten.

Hier ein Auszug aus der Mail:

Mein Mann mag Maja sehr,wenn ich zur Arbeit bin,liegt sie bei ihm auf dem Sofa.Ins Bett kam sie
leider auch,nun habe ich ihr ein eigenes gegeben.
Das hatte ich auch gehofft :mrgreen: Und über das „leider“ mussten wir doch sehr lachen. SO kennen wir unsere Maja. Mittendrin statt nur dabei :mrgreen:

Ich hoffe das wir bald einmal Zeit finden unsere Maus zu besuchen. Und natürlich auch Ingrid und Mann.

Ich vermisse sie schon sehr die kleine Maus. Aber wenn ich die Mails lese, dann weiß ich das wir keine bessere Entscheidung für Maja treffen konnten.

Share

Es wird Winterfest

Vorbei mit frieren.

Auch jetzt bei den Temperaturen ist Markus noch am umbauen um nicht in Keller zu erfrieren.  :mrgreen:

Irgendwie war das „saudumm“ geregelt mit dem Eingang und auch brandgefährlich dazu. Und ein weiteres mal haben wir gestaunt wie diletantisch das ganze verarbeitet wurde. Fussboden schief – Hohle Stellen – dazu auch noch verfliest mit spiegelglten Fliesen, was natürlich so ohne Dach bei Regen und Schnee super kommt. Knochenbrüche garantiert. Und rein pfeifen in den Keller tut´s auch noch.

Also musste nun doch endlich abhilfe geschaffen werden. Ganz fertig ist es noch nicht – hilft aber zunächst einmal das der Wind nicht unbehindert in  den Keller pfeift. Nebeneingangstür muss am Wochenende noch gesetzt werden und der Rest den Eingangs draussen ( Stufen und alles begradigen) kommt dann erst im Frühjahr.

Und das Carport ist auch bis auf die Dachkandeln fertig eingedeckt und hält nun hoffentlich auch den Schneelasten stand.

 

 

Share

Die ersten Bilder

Hier ist sie nun die kleine Maus mit ihren wunderschönen grossen Augen.

Die ersten Handybilder die über zig Umwege den Weg zu mir gefunden haben. Spätestens ab dem 30.10 gibt es dann bessere wenn ich in Plauen bin.  Ic h kauf mir schonmal nen 1000er Pack Batterien damit ich ja genug machen kann… 🙂

Share

Josephine ist da

 Es grüssen

Opa Markus, Oma Gaby

&

Uroma Regina 

 

 

Share

Denn erstens kommt es anders

…und zweitens als man denkt…

Eigentlich war ja am letzten Wochenende geplant den Vorbau für den Keller zu stellen damit eine Nebeneingangstür gesetzt werden kann und es dort unten nicht mehr zieht wie Hechtsuppe.

Also der Balken an der Wand klappte schonmal super 🙂 Dann sollten noch die Halterungen für die Pfosten auf die vorhandene Mauer montiert werden und die darauf klebenden Fliesen mussten runter. Das ging dann ja noch blitzschnell. Und nachdem die letzte unten war das grosse Erwachen. 🙁 Da war nichts mehr zu machen. Grosse Risse in der Mauer.  Also wurde Bohrmaschine gegen Hilti getauscht und  die Mauer segnete dann zum grössten Teil das Zeitliche. Schnell wurde auch klar warum das ganze nie gehalten hat. Das ganze war lediglich mit Kies verfüllt und um schluss eine etwa 3 cm dicke Betonschicht. Das konnte nicht gehen bzw. halten  *augenroll*

Markus hat nun wie er sagt nen Burnout im Arm 😀 und Blasen an den Händen.

Hier die Bilder

Share

Eine frische Tapete :-)

Hallöchen…..

wie ihr seht hat sich einiges wieder verändert.  Unser Tagebuch hat einen frischen Anstrich bekommen. Öfter mal was neues lautet die Devise.

Gaby´s Basteleien findet man nun unter der Linkliste recht wieder.  Und auch sonst tut sich einige imbei uns im Westerwald.

Das Carport ist so gut wie fertig. Das Dach ist drauf und auch dicht 🙂  Derzeit arbeiten wir an dem Eingang zum Keller der noch eine neue Tür bekommen soll und begradigt werden soll. Markus lachct schon immer wenn ich sage: WIR arbeiten… *gg* denn mehr als Handlangerarbeiten kann ich leider nicht leisten, da vieles leider Kräftemässig bei mir nicht möglich ist.

Man spürt eben erst im nachhinein was ein Schlaganfall für Auswirkungen haben kann. 🙁  Und oft genug macht mir das auch Angst. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

 

Share

Ein Ende mit Schrecken

b_f_1_basic.jpg

…ist immer noch besser als ein Schrecken ohne Ende.

Endlich !!!!  Vor wenigen Monaten ging auch endlich unsere Wohnung  bzw. das Haus in Osthofen über die Ladentheke. Lange lange hat´s gedauert und  uns schon heftigen  Verlust eingefahren.  Ca. 38.000 Euro minus sind nunmal kein Pappenstiel.  Alle Mühen wie z.B das Trockenlegen der unteren Räume, haben keinen dauerhaften Erfolg gebracht. 😕  Heute wissen wir das es wirklich sinnvoller gewesen wäre die 12.000 Euro pro Wohneinheit zu investieren und die Trockenlegung von einer Fachfirma machen zu lassen.  Natürlich ist das viel viel Geld, hätte aber Markus unendliche Mühen erspart. Ich denke noch oft mit grauen daran wie er in den Räumen stand – den Putz entfernt hatte, den Boden aufgestemmt hatte – und letztendlich in diesem verstaubten Raum über Wochen geschlafen hat. 😕  Letztendlich alles für die Katz.

Jetzt in den letzten Sommermonaten war es ganz seltsam. Wir haben oft im Wintergarten gesessen und erzählt.  Der Ursprung war eigentlich der, das Oma erzählte das sie gerne in der Pfalz mal Urlaub machen würde.  Wir beide haben dann festgestellt das wir plötzlich sowas wie Heimweh hatten :mrgreen:  Seltsamerweise aber nach unserem ersten Haus in Böhl-Iggelheim ( nein Inge – falls du hier mal ließt, wir kommen nicht zurück….lach).  Ausgerechnet Böhl…. das uralte Haus mit den schiefen Wänden, einem Minigarten – und lauter Überraschungen.  Aber schön war´s dort. Osthofen hingegen ist weit weit weg. Im Gegensatz zu Böhl ist keiner von uns beiden neugierig wie es nun dort ausschaut, was gemacht wurde oder sonstiges. Das einzigste das von Osthofen bleibt, sind noch über viele Jahre monatliche Ratenzahlungen. Aber vielleicht gewinnen wir ja mal im Lotto :mrgreen:  ( auch wenn wir nie spielen).

Sicherlich ist die Entfernung zur Arbeit bei Markus immer noch ein Thema. Aber wie er mal sagte: wenn ich heimkomme – die Wälder und Wiesen sehe, dann will ich hier auch nicht mehr weg und bereue nicht das wir hergezogen sind.

Das verrückte iss ja: Er kennt sich hier inzwischen weitaus besser aus wie ich :mrgreen:  Auch wenn er immer noch Weyerbusch mit Flammersfeld verwechselt *ggg*

Share

Oma on Tour

Yeaaaah :mrgreen:

Auch mitte letzten Jahres und in diesem Jahr hatten wir immer mal wieder eine Woche sturmfreie Bude. Oma packte ihr Köfferchen und düste ab in den Urlaub 😉

Das Highlight des ganzen war dann ihr „Trip“ an die italienischen Blumenriveria.

Allerdings nach ihren Worten auch die stressigste.

Hier der Reiseverlauf   <<<< KLICK>>>>

Bilder zu den Reisen findet man in der Gallery <<<< KLICK>>>

Share